Wer BIM ausschreibt oder umsetzt, stolpert schnell über ein Kürzel-Dickicht: OIR, AIR, PIR, AIA, EIR, BAP, BEP, LOIN, TIDP, MIDP. Die ISO 19650 ordnet diese Dokumente in eine logische Kaskade — sie beschreiben, welche Information wann, von wem und in welcher Tiefe geliefert wird. Erst dadurch wird BIM steuerbar und wirtschaftlich bewertbar.
Die Informationskaskade auf einen Blick
Drei Ebenen bauen aufeinander auf — die organisationsweite Strategie, die Anforderungen an das fertige Bauwerk im Betrieb, und die projektbezogenen Anforderungen samt Lieferplänen:
Warum die Reihenfolge zählt
Die Kaskade ist eine Anforderungs-Vererbung: Die OIR prägt AIR und PIR. Aus PIR und Projektkontext entsteht die AIA/EIR des Auftraggebers, deren Detailtiefe je Bauteil in der LOIN festgelegt wird. Das Lieferteam antwortet mit dem BAP/BEP und plant die Lieferung über TIDP (je Team) und MIDP (gesamt). Springt man eine Stufe, fehlt die Grundlage der nächsten — der häufigste Grund für teure Nachforderungen.
Geführt statt leeres Blatt
Statt eine Word-Vorlage abzutippen, beantworten Sie im Generator je Dokumenttyp gezielte Fragen. Die Anforderungen fließen automatisch von vor- zu nachgelagerten Dokumenten (z. B. von der AIA in den BAP). Ergebnis: ein konsistentes, ISO-19650-konformes Dokument als DOCX/PDF — mehrsprachig.