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AIA / EIR erstellen — die Bestellung des Auftraggebers

Die Auftraggeber-Informationsanforderungen (AIA, engl. EIR) legen fest, welche Informationen ein Projekt wann, in welcher Tiefe und in welchem Format liefern muss. Sie sind das Herzstück jeder BIM-Ausschreibung.

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Was ist die AIA / EIR?

Die AIA (Auftraggeber-Informationsanforderungen) — in der ISO 19650 als EIR (Exchange Information Requirements) bezeichnet — ist das Dokument, mit dem der Auftraggeber (appointing party) seine Informationsbestellung an das Projekt formuliert. Sie wird Teil der Ausschreibung und ist die Vorlage, auf die das Lieferteam mit dem BAP/BEP antwortet.

Ohne klare AIA liefern Planer „nach Gefühl" — mal zu viel, mal zu wenig. Beides kostet: zu viel Information bläht Modelle und Honorare, zu wenig führt zu Nachforderungen im Betrieb. Eine gute AIA macht den Informationsbedarf bestellbar und prüfbar.

Was gehört hinein?

Begriffsklärung: AIA = EIR. Verwechseln Sie die AIA nicht mit den PIR (Projekt-Informationsanforderungen, der vorgelagerten Bedarfsklärung des Auftraggebers) oder den OIR/AIR (organisations- bzw. assetbezogen). Die AIA ist projektbezogen und richtet sich an das Lieferteam.

Typische Fehler

Geführt erstellen statt Vorlage abtippen

Im Generator beantworten Sie strukturierte Fragen zu Zweck, Anwendungsfällen, Formaten und Tiefe. Daraus entsteht eine konsistente, ISO-19650-konforme AIA als DOCX/PDF. Die festgelegte Detailtiefe fließt direkt in die LOIN und steht dem Lieferteam für den BAP zur Verfügung.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen AIA und EIR?

Beides meint die Auftraggeber-Informationsanforderungen. AIA ist der deutschsprachige Begriff, EIR (Exchange Information Requirements) der englische der ISO 19650 — inhaltlich dasselbe Dokument.

Wer erstellt die AIA?

Der Auftraggeber bzw. eine beauftragte Beratung. Sie ist Teil der Ausschreibung und Grundlage für den BAP/BEP des Lieferteams.

AIA und BAP — wie hängen sie zusammen?

Die AIA ist die Anforderung, der BAP/BEP die Antwort des Lieferteams: Er beschreibt, wie die in der AIA gestellten Anforderungen konkret umgesetzt werden.

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